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umbau und sanierung eines stadthauses

standort: otto-bauer-gasse, wien, österreich
fertigstellung: herbst 2009
architektur: syntax architektur
auftraggeber: privat
bauphysik: dcd
fotos: klaus pichler



THERMISCHEsanierungSTADTWOHNENimgarten

Die wichtigsten gestalterischen Elemente des Hauses, der renovierte Erker mit Jagdmotiven aus Zinkguss und die Veranda mit einem Terrazzoboden, bilden die Eckpfeiler des architektonischen Konzepts.
Im Zuge der Fassadenrenovierung wurde der Eingang mit dem darüber liegenden Erker straßenseitig optisch zusammengefasst und als Portal interpretiert. Bezug nehmend zur Materialität des straßenseitigen Erkers erhielten die Sockelzone und die in den Garten reichende Veranda eine Fassade mit kleinteiligen Zinkrauten. Die bestehende Bassena im Hof wurde restauriert und in die neue Fassade integriert.
Da die Fenster zu einem großen Teil ausgetauscht werden mussten, wurde eine Gesamtverbesserung der klimatischen Hülle und des HWB angestrebt. Mit 15cm Wärmedämmung (Resol Hartschaumplatten) an den Fassaden, 30cm am Dach, sowie zusätzliche Maßnahmen wie Dämmung über Decke EG konnte der HWB um die Hälfte reduziert werden. Ein Standard von 1,3 x Niedrigenergiehausstandard wird erreicht.
Die Wohnung der Beletage blieb bis auf wenige Eingriffe in ihrer Struktur erhalten. Das Wohnzimmer ist über eine doppelseitige Feuerstelle optisch mit der großen Diele verbunden. Als verbindendes Element für die vielfältigen Öffnungen (Türen, Kamin, Nischen) wurde ein Wandregal aus rot gefärbten Holzfaserplatten entworfen. Die Veranda ist das Bindeglied zwischen Wohnung und Garten. Ein Glasoberlicht setzt das Dach von der Wand ab, und sorgt für eine gleichmäßige Belichtung der selben. Um den Eindruck des Schwebens zu verstärken wurde eine rahmenlose Verglasung mit verglaster Ecke und großen Schiebeelementen ausgeführt. Für ein angenehmes Raumklima sorgt eine über alle Wände geführte Wandheizung.


projektgalerie

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