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katzensprung

standort: wien, österreich
wettbewerb
datum: februar 2010
architektur: syntax architektur
auftraggeber: öbb immobilien



Wettbewerbsbeitrag zum sogenannten Entwicklungsgebiet D, einer für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigten zirka 8,9 ha großen Fläche der Österreichischen Bundesbahnen. Das Gebiet liegt an der nördlichen Kante des 10. Wiener Gemeindebezirks Favoriten und wird durch den Südtiroler Platz, die Laxenburger Straße, die Landgutgasse, den Waldmüllerpark sowie den Margareten- und den Wiedner Gürtel begrenzt. Im südöstlichen Bereich des Areals befindet sich jenseits der Laxenburger Straße der Columbusplatz und der nördliche Ausläufer der Fußgeherzone Favoritenstraße. Gegenstand des Wettbewerbs war die Erlangung eines städtebaulichen Leitbildes. Um eine gute Anbindung und harmonische Übergänge der bestehenden Bebauung zum neuen Quartier herzustellen, werden alle Stadtkanten aufgenommen und weitergeführt. Im Osten Anbindung der Fußgängerzone über die Fortführung des Columbusplatzes. Im Süden Verlängerung der Straßen in das Planungsgebiet. Vom Westen Verlängerung des Waldmüllerparks entlang der Bahntrasse.
Im Norden Weiterführung der Straßenräume des 4. und 5. Bezirks mit Hochhäusern. Die Hochhäuser nutzen die Lage im Norden des Grundstücks und die Weite des Gleiskörpers. Sie stellen eine visuelle Verbindung zu den Bezirken auf der anderen Seite des Gürtels her. Für die Bahnbenutzer setzten sie ein markantes Zeichen im Vorfeld des neuen Hauptbahnhofs.
Die hohe Durchlässigkeit und funktionale Vielfalt der Geschäfts- und Gewerbenutzungen in den Erdgeschoßzonen fördert das Gefühl der Sicherheit und der sozialen Kontrolle.
Die Büronutzung ist vorwiegend entlang der Peripherie des Planungsgebietes im Nahbereich der öffentlichen Verkehrsmittel vorgesehen. Die Wohnnutzung wird schwerpunktmäßig im Inneren des Entwicklungsgebiets und entlang des "Grünen Gleis" angeordnet. Das "Grüne Gleis" verlängert den bereits ansatzweise vorhandenen Grünkorridor entlang der städtebaulich dominanten Bahntrasse bis zum Südtiroler Platz.
Die Schule bildet, mit entsprechenden öffentlichen und halböffentlichen Freiflächen mit zugehörigen Grün- und Sportflächen, den Übergang zur dichten Bebauung.



projektgalerie

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